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Erkrankungen des HNO- und Respirationstraktes kommen bei Kindern gehäuft vor. Hier muss also besonderes Augenmerk auf die Funktionstüchtigkeit des Systems gelegt werden. Das Barotrauma des Mittelohres ist beim Kindertauchen (aber auch beim Erwachsenen) einer der Hauptgründe für Rückschläge gerade in der Anfängerphase. Dies hat mit der besonderen Struktur der Eustach‘schen Röhre (Tube oder Ohrtrompete) zu tun, die im Kindesalter kürzer und flacher verläuft und auch aufgrund der häufigen Infekte der oberen Luftwege sowie der aufgetretenen Mittelohrentzündungen oftmals eine schlechte Funktion aufweist.
Die genaue Untersuchung der Kopf- und Halsregion, verbunden mit einer Endoskopie des Nasenrachenraumes, wie sie jeder HNO-Arzt ausführen kann, muss Bestandteil der Tauchtauglichkeitsuntersuchung sein. Auch eine Messung der Schwingungsfähigkeit des Trommelfells sowie eine Sonografie der Nebenhöhlen gehören bei mir als fester Bestandteil zur Untersuchung.
In problematischen Fällen mit Druckausgleichsproblemen habe ich auch hin und wieder zur Diagnostik und Schulung von Kindern unter permanenter Sicht aufs Trommelfell eine „Tauchfahrt“ in einer Druckkammer durchgeführt, um dem Problem auf den Grund zu kommen.