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Warum soll ich einen Kurs in "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" oder "Erste Hilfe Kurs" machen und Herz-Lungen-Wiederbelebung lernen, oder meine Kenntnisse auffrischen?

Zum einen sind die Kenntnisse der lebensrettenden Sofortmaßnahmen Bestandteil Ihrer Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen. Besitzen Sie diese Fähigkeit nicht mehr, müssen Sie mit dem Entzug Ihrer Fahrerlaubnis rechnen.

Zum anderen werden der größte Teil aller Erste-Hilfe-Maßnahmen, sowie 70% aller Fälle von Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) zu Hause oder an einem geliebten Menschen oder Freund durchgeführt. HLW hilft, indem durch diese Maßnahme sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu lebenswichtigen Organen gepumpt wird. HLW ist eine zeitlich begrenzte Überbrückung, welche die Chance für eine Wiederbelebung des Patienten eröffnen kann. Auch wenn man bereits HLW gelernt hat, verschlechtern sich im Laufe der Zeit gelernte Fertigkeiten, wenn sie nicht angewendet und geübt werden. Fertigkeiten in HLW und Erste-Hilfe beginnen sich bereits sechs Monate nach der ursprünglichen Ausbildung zu verschlechtern.

Es passiert jeden Tag, dass Unfälle und Krankheiten auftreten. Es passiert an den unterschiedlichsten Orten: zu Hause, am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr, in der Freizeit, im Urlaub, usw. Jemand stürzt beim Fenster putzen von der Leiter und bleibt regungslos liegen. Beim Joggen erleidet ein älterer Herr einen Kreislaufkollaps. Während einer Sportveranstaltung wird ein Junge vom langen Stehen ohnmächtig. Ein Jugendlicher treibt in einem Schwimmbad bewegungslos mit dem Gesicht im Wasser. In einem Restaurant erleidet ein Gast am Nebentisch beim Essen einen Erstickungsanfall und bekommt keine Luft mehr. Ein Fahrradfahrer wir von einem PKW angefahren und liegt verletzt am Boden.

Manche dieser Personen benötigen nur wenig Beistand, während andere ohne lebensrettende Hilfe schwere bleibende Schäden erleiden oder sterben. Oft liegt es am Notfallhelfer, der in der Zeit zwischen dem Eintreten eines Notfalls und dem Eintreffen professioneller, medizinischer Hilfe als Laie die Erstversorgung einer Person übernimmt. Viele sind heute noch der Meinung, dass der Rettungs- und Notarztdienst, besonders in Großstädten, schnell genug kommt und in wenigen Minuten beim Notfallpatienten ist. Dabei wird vergessen, dass die Hilfsfrist des Rettungs- und Notarztdienstes meist erst drei bis fünf Minuten nach einem Notfall beginnt. Deshalb kann bei einem plötzlichen Herzversagen der telefonisch gerufene Rettungs- und Notarztdienst in der Regel, auch unter günstigsten Voraussetzungen, nicht rechtzeitig beim Patienten sein. Hat ein Mensch keinen Kreislauf und keine Atmung können bereits nach 3-4 Minuten irreversible Schäden des Gehirns eintreten. Bei einem Herzstillstand beispielsweise geht man davon aus, dass mit jeder Minute, in der ein Herzstillstand nicht behandelt wird, die Chancen für eine erfolgreiche Reanimation um 10% sinken, nach ca. 10 Minuten besteht daher kaum noch Hoffnung, den Patienten erfolgreich zu reanimieren.

Ist man mit den Verfahren bei Notfällen nicht vertraut, kann eine solche Situation beängstigend und komplex erscheinen. Vor allem denn, wenn der erste Kurs schon mehrere Jahre zurück liegt. Was soll ich tun? Und: Woher weiß ich, was ich zuerst tun sollte? Solche Fragen mögen überwältigend erscheinen, tatsächlich sind sie es aber nicht.

Der Emergency First Response-Kurs “Erstversorgung” und “Zweitversorgung” zeigt, wie man im Ernstfall rasch und wirksam helfen kann. Die Emergency First Response Ausbildung vermittelt nicht nur die neuesten Kenntnisse der Notversorgung durch Laien, sondern ist auch überaus flexibel. Die Ausbildung besteht aus der Entwicklung der theoretischen Kenntnis, der Entwicklung der Fertigkeiten, sowie des Üben in Szenarien. Man kann sich auch zu Hause vorbereiten und nimmt dann an den interessanten Praxislektionen teil, die von speziell qualifizierten Emergency First Response Instruktoren abgehalten werden.